EvoCare® Telemedizin Behandlungsverfahren

Telemedizin wird oft falsch verstanden! Die TeleMEDIZIN ist nicht der Einsatz von elektronischen Geräten und Software, sondern eine Behandlung, unter Verwendung eines NEUEN Mediums. Aber derartige BehandlungsPROZESSE müssen präzise definierten Regeln gehorchen, wie das EvoCare® Telemedizin Behandlungsverfahren (ETB), deren Leitlinien sind aufgrund rund 2 Jahrzehnten Erfahrungen im Einsatz bei Patienten entstanden. Für das ETB sind Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit per Studien belegt.

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TelemedizineHealthEvoCare-Behandlung

Innere Medizin

Das telemedizinisch gestützte kardiologische Training der EvoCare®-Behandlung kann z.B. zur Stabilisierung nach einem Herzinfarkt, als Bewegungstherapie in der Krebsbehandlung sowie zur Unterstützung einer Gewichtsreduktion bei Adipositas und Diabetes eingesetzt werden.

Indikationen (PDF)


EVOCARE®-BEHANDLUNG IN DER INNEREN MEDIZIN
  • INDIVIDUELLES KARDIOLOGISCHES TRAINING
  • UNTER FACHANLEITUNG IN DER KLINIK UND ZUHAUSE
  • JEDERZEIT ADAPTION MÖGLICH
  • MOTIVATION DURCH BETREUUNG
  • EINSATZ MULTIMORDAL UND INTERDISZIPLINÄR

Studien


Telemedizinischer Betreuungsablauf

Zu Beginn der EvoCare®-Behandlung erstellt der betreuende Arzt / Therapeut für den Patienten einen Trainingsplan. Abgestimmt auf den Leistungsstand erhält der Patient via Telemedizin die Trainingsverordnung übermittelt.

Zuhause ist der Patient mit einem Telemedizin-Leihgerät (EvoLino®) und einem Ergometer ausgestattet. Der Telemedizin-Einsatz knüpft keinerlei Voraussetzungen an die EDV-Infrastruktur der Patienten – es ist kein Internet- und kein Telefonanschluss nötig. Und es entstehen auch keine Verbindungskosten, da eine Einwahl rein über EvoCare® stattfindet.

Mit einem Fingertipp auf den Start-Button gibt der EvoLino® die tagesaktuelle Verordnung an das verbundene Ergometer frei. Der Patient kann nur in dem vorgegebenen Rahmen trainieren. Der Arzt / Therapeut verordnet Trainingsdauer, Intensität, Herzfrequenz und Belastungsdichte.

Keine Überbelastung: Steigt die Herzfrequenz über einen vorher festgelegten Grenzwert, passt der EvoLino® direkt die Watt-Vorgabe an das Ergometer an, sodass keine Überbelastung erfolgen kann.

Keine Unterbelastung: Liegt die Herzfrequenz, zur Erzielung eines Trainingseffektes, unter dem vorgegebenen Bereich, wird die Watt-Vorgabe während des laufenden Trainings angepasst. Nach Absolvierung der Trainingseinheit werden die erfassten Vitalparameter an den betreuenden Arzt / Therapeut übertragen. Zusätzlich kann ein Monitoring erfolgen. Es können z.B. erfasst werden, Blutdruck, Blutzucker, Quick-Wert, INR-Wert, Taille-Hüft-Umfang, Gewicht, Körperfettanteil, Muskelmasse. Zudem können für die Behandlung wichtige Informationen zur Medikamentierung für den Arzt übermittelt werden.

Dokumentation: Es wird der gesamte Trainingsverlauf dokumentiert sowie die erfasste Monitoring-Werte. Diese dienen als Entscheidungsgrundlage für eine Trainingsanpassung durch den Arzt / Therapeut. Eine Adaption ist jederzeit via Telemedizin möglich. Eine Nachrichtenfunktion in EvoCare® ermöglicht zudem einen Austausch und Kontakt.

Die persönliche Betreuung und die Kontrolle der Übungsausführung helfen die Trainingsmotivation, auch über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten.

Eine interdisziplinäre, intersektorale und multimodale Versorgung, wie z.B. eine Kombination mit Kräftigungsübungen und einer Ernährungsberatung ist möglich. Sie kann in der Prävention, zur Gesunderhaltung von Älteren, als Bewegungstherapie in der Krebsbehandlung, zur Unterstützung einer Gewichtsreduktion bei Adipositas und Diabetes eingesetzt werden sowie zur Stabilisierung nach einem Herzinfarkt.

Studie EvoCare® in der Kardiologie

Ergebnisse: Die physische Leistungsfähigkeit der Patienten nahm in der EvoCare®-TeleReha-Gruppe im Vergleich zur konventionellen Reha-Gruppe signifikant zu.

Quelle: TeleRehabilitation in coronary artery disease „TRIC“, Dr. K. Wallner, Fachtagung der European Society of Cardiology “EuroPRevent”, Amsterdam, 9. Mai 2014

Pressemitteilung vom 4. Juni 2014

EuroPRevent 2014 Amsterdam, TRIC Abstract P414


Studie in der Kardiologie mit EvoCare

Die Teilnehmer der Studie trainierten 3 Monate an 4 Tagen pro Woche. Die Gesamttrainingsleistung der Teilnehmer verbesserte sich nachhaltig um durchschnittlich 78%. Die Patienten fühlten sich sicher und die Akzeptanz von EvoCare® erwies sich als sehr hoch. Bei Abschluss der Studie waren alle Patienten körperlich belastbarer und psychisch stabiler. Die Risikofaktoren wurden nachhaltig verbessert.

Die Patienten empfanden das EvoCare®-Training mit Kontrolle und Rückkopplung als starke Motivation, sich auch nach Entlassung aus der Rehabilitationsklinik regelmäßig körperlich zu bewegen.

Quelle: Kardiologisches Training mit EvoCare, Dr. J. Gerling, Fachtagung der DEGEMED und der m&i-Fachklinik “Qualitätsmanagement und TeleTherapie“, Herzogenaurach, 19. Februar 2002

zur Studie (PDF)


Quelle Youtube-Film: Deutsches Telemedizin Zentrum - DTZ e.V.

Herzpark Hardterwald

Der Herzpark geht neue Wege in der Patientenversorgung. Neu an dem Angebot des Herzparks ist, dass Patienten vom Spezialistenteam des Herzparks zu Hause weiterbehandelt werden können. So verlängert der Herzpark die Betreuung der Herz-Patienten über die stationäre Behandlung hinaus. Patienten werden per TeleReha nachhaltig fitter, wie aktuelle Studien belegen. Zur Anwendung kommt die EvoCare®-Behandlung, eine neue – telemedizinische – Form der Patientenversorgung. Der Herzpark Hardterwald in Mönchengladbach gehört zu den Eifelhöhen-Kliniken AG.

Pressemeldung Herzpark (PDF)

Frauen-Kardiologie – 1 Jahr zu Hause Telemedizin - Pressebericht, 22.5.2015 (PDF)

Herzpark Hardterwald (Link)

Bundesgesundheitsminster Gröhe spricht im Herzpark über die EvoCare®-Behandlung

Zitat Hermann Gröhe: "Im Herzpark Hardterwald in Mönchengladbach erhalten ab heute Menschen mit verschiedensten Herzerkrankungen eine wohnortnahe ambulante oder stationäre Versorgung - insbesondere in der Rehabilitation und Prävention. Besonders spannend: die Einbindung von telemedizinischen Maßnahmen, die zu einer guten Betreuung und Nachsorge der Patientinnen und Patienten über die stationäre Behandlung hinaus beitragen. Gerne habe ich mich heute vor Ort über die "EvoCare®-Behandlung" informiert und anlässlich der Eröffnung des Herzparks über den hohen Stellenwert der Rehabilitation in der medizinischen und pflegerischen Versorgung gesprochen.“ Quelle: Facebook 31.10.2014.

TeleKardiologie in Österreich

Die Pensionsversicherungsanstalt beschreitet dabei in vielen Bereichen neue Wege, um einerseits die Qualitätsstandards laufend zu erhöhen und andererseits den Menschen nach Erkrankungen bessere Möglichkeiten zu bieten, wieder gesund, leistungsfähig und aktiv zu werden. Im Bereich der Rehabilitation nach Herzinfarkten wurde dazu von der Pensionsversicherungsanstalt in der Sonderkrankenanstalt-RZ Großgmain die Pilot-Studie "Rehabilitation bei koronarer Herzerkrankung mit anschließendem telemedizinisch überwachtem Trainingsprogramm", kurz "TRIC" (TeleRehabilitation In Coronary Artery Disease), gestartet. Die an der Studie teilnehmenden Patienten und Patientinnen erleben dabei eine völlig neue Therapieform: eine sehr kurze stationäre Rehabilitation und danach ein 10-wöchiges Fortsetzungsprogramm im gewohnten privaten Lebensumfeld - begleitet mittels Telemetrie. Die Studie soll zeigen, ob die medizinischen Ergebnisse der Telereha-Patienten und Patientinnen besser sind als jene, die eine traditionelle vierwöchige stationäre Rehabilitation absolvieren.

Quelle: Pressebericht 6.11.2012 - Springermedizin (Link)

Pressekonferenz 2012 - Telekardiologie Sonderkrankenanstalt Großgmain

Forum Reha 2011 Wien, Vortrag Prof. Dr. Müller

Vortrag, Direktor Kurt Aust, PVA Österreich, 1. Telemedizin-Fachtagung DTZ e.V., Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 22.03.13

Referent Direktor Kurt Aust, Pensionsversicherungsanstalt, Wien, Österreich, berichtet auf der 1. Telemedizin-Fachtagung des DTZ e.V. über das Thema: "TeleReha in der Nachsorge der PVA".

Gewichtsreduktion

Um den Körperfettanteil zu reduzieren, ist an zwei Stellschrauben gleichzeitig zu drehen – der Ernährung und der Bewegung. Zur kontinuierlichen und langfristigen Durchführung eines kardiologischen Trainings zur Gewichtsreduktion ist eine hohe Eigenmotivation notwendig - EvoCare® unterstützt hierbei ideal! Mit EvoCare® können individuelle Ernährungsprogramme abgestimmt auf einzelne Krankheitsbilder in Kliniken eingebunden werden. Speziell zur Normalisierung des Körperfettanteils und zur Erlernen einer gesundheitsbewussten Lebensweise wurde basierend auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen das Ernährungskonzept LipoCare® entwickelt.

Ernährungskonzept LipoCare (Link)


Quelle Youtube-Film: Deutsches Telemedizin Zentrum - DTZ e.V.
Körperfett Rechner app

Studie Minimierung KHK-Risikofaktoren

Im Juni 2013 nahmen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung Teilnehmer an einem Projekt zur Minimierung KHK-Risikofaktoren teil. 100% der Teilnehmer nutzten das TeleCoaching der Dr.Hein® Gesundheitsdienste und die Edukationsangebote mit LipoCare® zur positiven Lebensstilführung. Das Ergebnis war eine Verringerung des Bauchumfangs im Mittel um 4,15 cm, der höchste Einzelwert lag bei 7 cm. Die Gewichtsreduktion lag im Mittel bei 4,67 kg. Bei Proband Nr. 406 wurde die höchsten Fettreduktion mit Minus10,20 kg und einer gleichzeitigen Zunahme des Muskelgehaltes von Plus 4,13 kg gemessen. Der durchschnittliche Beobachtungszeitraum lag bei 2,4 Wochen. Ein erhöhter Bauchumfang, gilt als einer der wichtigsten Risikofaktoren für das Auftreten von Krankheiten, wie Koronare-Herzkrankheit, Schlaganfall und Diabetes mellitus Typ 2. Zudem hat im Nachgang eine Teilnehmerbefragung ergeben, dass sich bei 100 % der Teilnehmer das Ernährungsverhalten und bei 50 % das Sportverhalten verbessert hat. 63% fühlten sich insgesamt gesünder.

Studie Minimierung-KHK-Risikofaktoren (Link DTZ-eV)


EvoCare in der Neurologie

Die EvoCare®-Behandlung unterstützt in der Neurologie, z.B. nach einem Unfall mit einer Schädelhirnverletzung, oder einem Schlaganfall bei einer Aphasie (Verlust der Sprache) mit einer Neuro-Intensiv-Therapie sowie Ältere mit einer gezielten Demenz-Prävention beim Erhalt der Eigenständigkeit.

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Orthopädie

Die Physiotherapieinhalte wurden in Zusammenarbeit mit namhaften Sport- und Reha-Spezialisten entwickelt. Jede Übung wird in einem kurzen Videofilm gezeigt und die Ausführung erfasst. Kräftigungs-, Mobilisations- und Dehnungsübungen sind Inhalte der der EvoCare®-Behandlung.

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EvoCare®-Behandlung

Die EvoCare®-Behandlung wird in der Prävention, Therapie und Rehabilitation eingesetzt. Die Betreuung wird mit EvoCare® intensivierbar. Die Behandlung wird mit EvoCare® orts- und zeitunabhängig.

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Studien

Zahlreiche Studien belegen die Wirksamkeit der EvoCare®-Behandlung.

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Videos

EvoCare® telemedizinisches Behandlungsverfahren.

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Neurologie

EvoCare® in der Ergotherapie (Hirnleistung, Kognition, Psychomotorik), Neuropsychologie und Logopädie (Sprache - Neurolinguistik).

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Orthopädie

EvoCare® in der Physiotherapie (Mobilisation, Kräftigung, Dehnung).

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Innere Medizin

Training mit EvoCare®. Stabilisierung nach Herzinfarkt. Gewichtsreduktion bei Adipositas und Diabetes, in der Krebsbehandlung als Bewegungstherapie.

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Experten

Lesen Sie Beiträge von Experten zur EvoCare®-Behandlung.

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